Anja Jonas, MdL

31.05.2011

Frauen für Frauen e.V. feiert 21-jähriges Bestehen mit Fachtag in Leipzig

Anja Jonas hält das Grußwort und dankt dem Verein für seine Arbeit Leipzig (31.05.2011). Mit einem Fachtag hat der Frauen für Frauen e.V. Leipzig am Dienstag sein 21-jähriges Bestehen gefeiert. Anja Jonas unterstützte die Veranstaltung in der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK). In ihrem Grußwort sagte sie: „Ich sehe mich hier weniger als Politikerin und Abgeordnete des Sächsischen Landtages, sondern als Diplom-Sozialpädagogin. Aus meinen sozialpädagogischen Erfahrungen weiß ich, wie engagiert das Team vom Verein Frauen für Frauen ist.“ Anja Jonas betonte, dass der Verein bereits mit spektakulären Aktionen wie der Brötchentüte und Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht hat, und gratulierte zum Erfolg des Leipziger Frauenlaufes

Die Abgeordnete dankte dem Team für seine Arbeit: „Gewalt ist nicht immer sofort sichtbar. Gewalterfahrungen sind besetzt mit Scham und Hilflosigkeit. Von Gewalt betroffene Frauen benötigen Unterstützung und Hilfe, um Wege aus der Krise zu finden und neue Stabilität zu erreichen. Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, dass der Verein als Anlaufstelle und als Partner hervorragende Arbeit leistet und auch in schwierigen Situationen unterstützend zur Seite steht.“

Anja Jonas ermutigte die Mitarbeiterinnen, den begonnenen Weg auch in schweren Zeiten geradlinig weiter zu gehen, und machte deutlich, dass sich die Politik ihrer Verantwortung bewusst ist: „In mir persönlich werden Sie und der Verein immer eine verlässliche Unterstützerin finden.“

Auf dem Fachtag in der GfZK zogen die Teilnehmer eine Bilanz zur bisherigen Frauenschutzarbeit, betrachteten aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen, und diskutierten Aufgaben für die Zukunft. Die Referentinnen waren die Soziologin Barbara Kavemann, die Politologin und Mitbegründerin der „taz“, Ute Scheub, und die Philosophin und Psychologin Christina Thürmer-Rohr. Moderiert wurde die Veranstaltung unter dem Titel „Vor, zurück, zur Seite, ran – und eins... Wege und Umwege der Frauenorganisationen durch die gesellschaftliche Krise“ von der Journalistin Eva Brackelmann.

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