15.11.2011
Die Delegierten des FDP-Landesverbandes Sachsen auf dem Bundesparteitag - vorn: Anja Jonas und Landtagsvizepräsident Prof. Dr. Andreas Schmalfuß Frankfurt/Dresden. Der Bundesparteitag der FDP hat am Wochenende in Frankfurt/Main 13 Thesen liberaler Bildungspolitik beschlossen. Kern des Dokuments ist die Forderung nach einer größeren Vergleichbarkeit der Bildungssysteme der verschiedenen Bundesländer, ohne föderale Grundprinzpien aufzugeben. Die Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Leipzig, Anja Jonas, war Delegierte des Parteitages und sagt: „Wir wollen, dass die Leistungen zwischen Schulen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands vergleichbar sind. Für Kinder und Jugendliche sollen Schulwechsel kein Problem sein.“ Gleichzeitig müsse aber auch gesichert sein, dass die Bundesländer ihre Bildungspolitik frei bestimmen können. „Der Wettbewerb unter den Ländern zeigt uns dann, wer das beste Konzept hat. Andere Regionen können dann davon lernen“, sagt Anja Jonas.
Mit Hilfe eines Staatsvertrages will die FDP die Zusammenarbeit der Bildungsminister der Länder stärken. „Wir wollen damit einen gemeinsamen Rahmen schaffen, der beispielsweise Kompetenzstandards in bestimmten Klassenstufen festlegt“, erklärt die Landtagsabgeordnete und Markkleeberger Stadträtin. Gleichzeitig solle dafür ein flexibleres Instrument gefunden werden, als es derzeit das Ständige Sekretariat der Kultusministerkonferenz darstellt. Die FDP will die "Ständige Konferenz der Kultusminister" (KMK) durch eine schlanke Bildungskonferenz der Länder ersetzen. Das Sekretariat der KMK wird in der Folge aufgelöst.
Weitere Infos, Reden und Fotos zum Bundesparteitag finden Sie unter www.fdp.de
FDP-Bundesparteitag beschließt 13 Thesen liberaler Bildungspolitik
Die Delegierten des FDP-Landesverbandes Sachsen auf dem Bundesparteitag - vorn: Anja Jonas und Landtagsvizepräsident Prof. Dr. Andreas Schmalfuß Frankfurt/Dresden. Der Bundesparteitag der FDP hat am Wochenende in Frankfurt/Main 13 Thesen liberaler Bildungspolitik beschlossen. Kern des Dokuments ist die Forderung nach einer größeren Vergleichbarkeit der Bildungssysteme der verschiedenen Bundesländer, ohne föderale Grundprinzpien aufzugeben. Die Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Leipzig, Anja Jonas, war Delegierte des Parteitages und sagt: „Wir wollen, dass die Leistungen zwischen Schulen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands vergleichbar sind. Für Kinder und Jugendliche sollen Schulwechsel kein Problem sein.“ Gleichzeitig müsse aber auch gesichert sein, dass die Bundesländer ihre Bildungspolitik frei bestimmen können. „Der Wettbewerb unter den Ländern zeigt uns dann, wer das beste Konzept hat. Andere Regionen können dann davon lernen“, sagt Anja Jonas.
Mit Hilfe eines Staatsvertrages will die FDP die Zusammenarbeit der Bildungsminister der Länder stärken. „Wir wollen damit einen gemeinsamen Rahmen schaffen, der beispielsweise Kompetenzstandards in bestimmten Klassenstufen festlegt“, erklärt die Landtagsabgeordnete und Markkleeberger Stadträtin. Gleichzeitig solle dafür ein flexibleres Instrument gefunden werden, als es derzeit das Ständige Sekretariat der Kultusministerkonferenz darstellt. Die FDP will die "Ständige Konferenz der Kultusminister" (KMK) durch eine schlanke Bildungskonferenz der Länder ersetzen. Das Sekretariat der KMK wird in der Folge aufgelöst.
Weitere Infos, Reden und Fotos zum Bundesparteitag finden Sie unter www.fdp.de



